Bamberger Rugby Damen übernehmen dritten Tabellenplatz

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hinten v.l.n.r.: Assistant Coach Kris Kulich, Sophia Koch, Bengü Aslan, Anne Liefländer, Tanja Leclercq, Coach Hagen Schmidt, vorn v.l.n.r.: Maike Westhues, Elli Berninger, Kerstin Bissinger, Johanna Neumeyer

Erfolgreicher Saisonstart in Nürnberg

Am vergangenen Samstag, dem 20.09.2014, habenunsere Damen ihr erstes Turnier im Rahmen der 7er Liga Süd absolviert und ein Ausrufezeichen in Hinblick auf die kommende Saison gesetzt. In vier Spielen gelangen zwei starke Siege durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Darüber hinaus zeigten die Rugbyspielerinnen, dass der Umbruch auf Grund personeller Veränderungen gelungen ist und alle Mannschaftsteile den Vergleich mit anderen Teams nicht zu scheuen brauchen.

Der Spieltag begann jedoch etwas holprig, das erste Spiel gegen die Gastgeber aus Nürnberg endete 7:17, wobei es sich schon bald bemerkbar machte, dass Coach Hagen Schmidt zunächst nicht auswechseln konnte, die sieben angereisten Spielerinnen mussten, anders als die Konkurrenz, die meiste Zeit durchspielen und erfuhren erst später eine Entlastung, als die ursprünglich als Unterstützerin mitgefahrene und noch angeschlagene Anne Liefländer doch noch ihre Stollenschuhe schnürte, sich das Trikot überstreifte und ins Spielgeschehen eingriff.

Im ersten Spiel stimmten zwar wie zuvor besprochen das Tempo, die energischen Tacklings und die guten Pässe, allerdings offenbarte die Verteidigung immer wieder Lücken, die die eingespielten Nürnbergerinnen clever nutzten.

„Ingesamt haben wir den Start verschlafen, das Ergebnis fiel etwas zu hoch aus. Es sind immer schöne Lokalderbys gegen Nürnberg, da steckt viel Leidenschaft drin und wir wollten gleich gut aufspielen. Aber wir haben sofort die Lehren aus der ersten Hälfte gezogen, leider haben wir das Spiel nicht mehr drehen können.“, sagte nach dem Turnier die sichtlich erschöpfte, aber zufriedene Kapitänin Elli Berninger, die im Turnier einen von der ganzen Mannschaft sehr schön herausgespielten Versuch legen konnte.

Nach kurzer Mannschaftsbesprechung starten die Damen in dunkelbau wieder energisch und lieferten gegen Fürstenfeldbruck ein fast perfektes Spiel. Nach dem verdienten 29:7 gingen die Spielerinnen deutlich erleichtert vom Spielfeld. „Wir haben bewiesen, dass wir noch einen Gang höher schalten können, nahezu alles hat geklappt. Unsere Defensive stand sehr sicher, wir waren für einander da und haben es dem Gegner sehr schwer gemacht.“, sagte Bengü Aslan, die sich genau wie Kerstin Bissinger mit einigen sehr starken Tacklings auszeichnen konnte.

Im dritten Spiel des Tages, welches die Bambergerinnen wiederum gewinnen konnten, lief dann alles zusammen. Mit 20:5 konnte die zweite Mannschaft von StuSta München geschlagen werden. Während zuvor viel Verantwortung im Angriff auf den Schultern von Johanna Neumeyer lag, die mehrere Versuche legte, spielte die Mannschaft sehr schnell und über beide Flügel, so dass Versuche von der sehr schnellen Sophia Koch und der erstmals als Scrum-Half spielenden Elli Berninger die logische Konsequenz waren.

Maike Westhuis, die ihr Debüt im Bamberger Trikot gab, fasste nach dem Spiel zusammen: „Unsere Gedränge standen besser, wir haben den Ball laufen lassen und damit die gegnerische Verteidigung geknackt. Wir sind noch enger als Team zusammen gerückt.“

Unter den Augen der mitgereisten Fans und Trainer traten die Damen zum Abschluss des Spieltages gegen den Vorjahressieger und erneuten Titelfavoriten StuSta I an und unterlagen deutlich. Zwar hatte die Mannschaft aus der Domstadt immer wieder gute Möglichkeiten im Angriff, da die Münchner Verteidigung nicht immer optimal stand, doch gelang es den Landeshauptstädterinnen in der Offensive dank schöner Spielzüge und guter Abstimmung, davon zu ziehen.

„Am Ende war die Erschöpfung einfach zu groß. Fast alle Mädels haben durchgespielt und das hat schlussendlich noch einmal seinen Tribut gefordert. Mit den Erfolgen von heute jedoch können wir jedoch sehr zufrieden sein und sind gespannt auf mehr. Die Trainingsbeteiligung hat sich ausgezahlt.“, fasste Tanja Leclercq zusammen.

Die Bamberger Damen belegen nach dem ersten Spieltag den dritten Platz in der Tabelle und fahren hochmotiviert zu den kommenden Spieltagen. Im Training soll weiter an den Gedrängen, den Hand-Offs und der Aufstellung bei gegnerischen Ankicks gearbeitet werden.

1. Spieltag Damen

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