Bayerische Meisterschaften

Bamberger Damen bei ihrem ersten großen 7er Turnier

(Memmingen)

Bei den Bayerischen Meisterschaften 2013 traf die Damenmannschaft des FC Eintracht Bamberg auf etablierte Rugbyteams aus dem Freistaat und konnte bei sengender Hitze über weite Strecken gut mithalten.

Während die Bambergerinnen im ersten Spiel gegen den Münchner Rugby Club noch eine etwas durchwachsene Leistung ablieferten und weit unter ihren Möglichkeiten spielten, steigerten sich sowohl die Spielerinnen individuell als auch als Team insgesamt im weiteren Turnierverlauf. Gegen den MRFC setzte es dann ein unbefriedigendes 12:24, gerade in der Verteidigung standen die Bambergerinnen in der Mitte zu eng und ließen dem eigentlich mindestens ebenbürtigen Gegner zu viel Raum auf den Flügelpositionen. Auch den Tacklings mangelte es an der nötigen Konsequenz. Jedoch gab es auch viele Lichtblicke, vor allem, wenn es den Spielerinnen gelang, den Ball laufen zu lassen und ihre wendigen, schnellen Teamkameradinnen in Szene zu setzen. So gelangen Debütantin Johanna Neumeyer einige sehenswerte Tries.

Nach einer Verschnaufpause und einigen Worten von den Trainern Hanna Roeloffs und Hagen Schmidt präsentierten sich die Bambergerinnen im Spiel gegen Memmingen umgehend in einem ganz anderen Licht, setzten durchgängig taktische Vorgaben um und überzeugten auch mit Umsicht und Überblick in Eins-gegen-Eins-Situationen. Folgerichtig dominierten die Bamberg Ladies diese Partie und gewannen verdient mit 17:5. Während die Verteidigung nun besser stand, waren vor allem die Stürmerinnen in Gedrängen und Gassen dominant und sicherten den wichtigen Ballbesitz gegen die motivierten Gastgeberinnen.

Im letzten Spiel des Tages folgte gegen den Topfavoriten Studentenstadt München (StuSta) eine wenig überraschende 5:34-Niederlage. Allerdings konnten die Bambergerinnen, die von den mitgereisten Fans, Freunden und Verwandten am Spielfeldrand angefeuert wurden, einen sehr guten Lauf gegen die Münchnerinnen verzeichnen, der ihnen die Führung zum 5:0 bescherte, im Übrigen der einzige Try, den StuSta während des gesamten Turniers kassieren musste.

Coach Schmidt sagte nach dem Spiel: „Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis. Die Mädels haben im Training schwer geschuftet und haben sich taktisch in zusätzlichen Einheiten auf das Turnier und auch auf die kommende DHM vorbereitet. Sie haben Großes geleistet, können sich jetzt mit erfahrenen Mannschaften messen und brauchen nicht zurückzustecken. Sie haben StuSta einen Try eingeschenkt und sich den Respekt von vielen Sportkameradinnen erkämpft. An die solide Leistung heute können wir in Zukunft anknüpfen. Unsere Routiniers haben Verantwortung übernommen und sehr gut gespielt, an dieser Stelle aber noch einmal ein Lob an unsere Neulinge Tanja, Jillian, Vero, Claudia und Johanna. Für sie war es das erste Turnier und sie haben sich hier sehr gut geschlagen.“

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Unterstützer und Bent vom Herrenteam, der sich als Fahrer und Supporter zur Verfügung gestellt hatte.

Für Bamberg spielten (Tries): Claudia Assmuth (1), Frauke Erzigkeit (1), Anja Czaika (2), Ana Maria Fernandes, Vero Horn, Johanna Neumeyer (2), Jillian Roeder, Hanna Roeloffs, Anja, Tanja

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