Bambergerinnen beim Beach Rugby in München

(München): Am Samstag den 16.02.2013 machte sich die Damenmannschaft des UBRC mit einiger Unterstützung aus dem Herrenteam auf den Weg nach München zum Beachrugby-Turnier.

Beachrugby hat kein eigenständiges Regelwerk, wird aber normalerweise auf Beachvolleyballfeldern, mit 4 oder 5 Spielern pro Team und ohne Kicken gespielt. Die Halbzeiten sind jeweils nur 5 Minuten. Auf Grund der kleinen Teamgrößen hatten  die Bamberger Damen hier zum ersten Mal die Chance als komplett eigene Mannschaft aufzutreten, anders als bei den bisherigen Turnieren und Spielen, in welchen sie als Spielgemeinschaft mit anderen Teams aufliefen.

Im ersten Spiel trafen die Bambergerinnen auf den Münchner Rugby Football Club (MRFC). In der ersten Halbzeit zeigten sich die Gäste als zu zaghaft und konnten kaum Akzente gegen die körperlich überlegenen Münchnerinnen setzen. Die erste schöne Aktion wurde aber gleich mit einem Versuch belohnt, der leider der einzige in der Halbzeit bleiben sollte, so dass es zum Seitenwechsel 4:1 gegen Bamberg stand. Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Mädels vom MRFC überlegen, aber  die Bambergerinnen schienen etwas souveräner und konnten zumindest im Angriff etwas mehr erreichen. Der Endstand der Partie war 8:3.

Im zweiten Spiel standen die Rugger aus Bamberg gegen StuSta (auch München) auf dem Platz und zeigten, dass sie aus den Fehlern des ersten Spiels gelernt hatten. Schon die erste Aktion führte zu einem Versuch, der leider aufgrund eines vorherigen Fehlers nicht gewertet wurde. Schon ganz kurz darauf konnte aber Tes den ersten Versuch der Partie legen. Zur Halbzeit stand es leider nur 3:3, da noch ein weiterer Versuch der Bambergerinnen wegen eines Vorpasses nicht gewertet wurde. Die Mädels vom UBRC zeigten sich aber zu diesem Zeitpunkt als deutlich überlegen.  Die zweite Halbzeit verlief dann unglücklich für die Bambergerinnen. Sie vergaben zwei schöne Chancen direkt an der Mallinie und konnten den zahlenmäßig überlegenen Münchnerinnen gegen Ende kräftemäßig nicht mehr mithalten. Trotz eines wunderschönen Trysavers durch Tes legten die Münchnerinnen noch 3 weitere Versuche und gewannen das Spiel so mit 6:3. Frauke sagte nach dem Spiel:„ Das Spiel hätten wir gewinnen können, es war etwas Pech dabei, aber gegen Ende hat auch die Kraft gefehlt und wir haben angefangen unnötige Fehler zu machen.“ Lucia, stimmte ihr zu und sagte: „In der zweiten Halbzeit waren wir einfach zu langsam und zu hoch in der Verteidigung, aber ich denke dafür, dass wir das erste Mal als Mannschaft zusammen gespielt haben war es schon ein tolles Ergebnis. Wir haben aus dem ersten Spiel gegen den MRFC gelernt und immerhin ist StuSta ja auch Tabellenführer in der Regionalliga – da ist es keine Schande zu verlieren;-).“

Das dritte und letzte Spiel bestritten die Bambergerinnen dann gegen ein  „Team München“, bestehend aus StuSta und MRFC. Auch in diesem Spiel zeigten sich die Mädels vom UBRC deutlich verbessert zum ersten Spiel des Tages, konnten aber nicht an die Leistungen vom zweiten anknüpfen, was wohl vor allem auf die schwindenden Kräfte zurückzuführen war. Mit nur drei Auswechselspielerinnen und einer Aushilfe hatten die Bambergerinnen deutlich mehr Spielzeit, als die Münchnerinnen, die 3 komplette Teams durchtauschen konnten. Die Müdigkeit zeigte sich vor allem in Handling Errors und zu hohen Tackles. Auch dieses Spiel ging 3:6 aus.

Die Stimmung konnten die drei Niederlagen allerdings nicht drücken. Nach gemeinsamen Fotos schmiedeten die Mannschaften noch Pläne für weitere Treffen (dann auch mal in Bamberg)

Nach dem Tag meinte Sabrina, für die das Beachrugby Turnier auch das erste Turnier insgesamt war, erschöpft, aber zufrieden: „Es hat wirklich total viel Spaß gemacht, die Atmosphäre, gerade auch mit den anderen Teams war super und auch wenn es sicherlich noch einiges zu verbessern gibt, kann man doch ein positives Resümee ziehen. Es wär natürlich schön gewesen ein Spiel zu gewinnen, aber vor allem die Spielpraxis stand heute im Vordergrund.“ Auch Hanna zeigte sich mit der Leistung ihrer Mannschaft sehr zufrieden: „Dafür, dass wir heute das erste Mal richtig als Mannschaft zusammen gespielt haben und die meisten noch sehr wenig Spielerfahrung haben, ist es wirklich gut gelaufen. Wir haben uns nach dem ziemlich chaotischen ersten Spiel sehr gesteigert und ich bin total stolz auf die Mädels. Jede einzelne hat sich gesteigert und hatte mindestens eine schöne Aktion. Wir müssen auf jeden Fall weiter am Handling arbeiten und auch unter Druck sicherer spielen, aber ich denke es besteht definitiv noch viel Potenzial. Wir werden die Erfahrungen aus dem Turnier mit ins Training nehmen und ich freu mich schon auf die nächsten Spiele.“

Das nächste Regionalligaturnier findet am 13.04. statt  und wir freuen uns natürlich jederzeit über neue Spielerinnen, egal ob mit oder ohne Erfahrung.

Kader (Versuche): Frauke Erzigkeit (1), Ana Maria Fernandes (2), Lisa Heinrich (1), Sabrina Huther,  Lucia Niemöller, Hanna Roeloffs (3), Teresa Sefrin (2)

(HR)

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